
Unterzeiler Kinder beim Aufbau des Funkens (Februar 2008)
Der Funkensonntag findet meist am ersten Sonntag nach Aschermittwoch statt.
In den Dörfern werden hohe Holzstapel oder Strohhaufen aufgebaut und am Abend angezündet.
Dieses Feuer markiert symbolisch das Ende der Fasnet und gleichzeitig den Beginn der Buß- und Fastenzeit. In manchen Orten gibt es zusätzlich Funkenringe und Funkenküchle – spezielle Gebäckstücke – um die gespielt und gemeinsam gegessen wird (Funkenringwürfeln).
All diese Bräuche zeigen, dass der Übergang von Fasnacht zu Fastenzeit im schwäbisch-alemannischen Raum viel umfassender ist als nur der kirchliche Aschermittwoch selbst. Viele dieser Traditionen sind tief verwurzelt in der Kulturgeschichte der Region und verbinden christliche Frömmigkeit mit alter sozialer Brauchtumspflege.